Für den Führerschein braucht man ihn, genauso wie für die Jugendleiterausbildung: den Erste Hilfe Kurs. Wie war das nochmal mit den Notfallmaßnahmen und was muss eigentlich alles in das Erste Hilfe Set? Vage Erinnerungen an Theoriestunden und die Übungsmaßnahmen an Plastikpuppen schlummern in irgendeiner verborgenen Ecke des Gedächtnisses. Doch wie würde man im Realfall reagieren ohne vorher jemals einer gleichartigen Situation ausgesetzt gewesen zu sein? Unter diese Leitfrage war die Fortbildung Erste Hilfe Outdoor von 8.-10.Mai in Dahn gestellt. In Kooperation mit dem DRK Bad Dürkheim und unter Leitung des Referenten Bernd Becker stellten zwei Mimen, ein Rettungsassistent und fünf Teilnehmer realistische Notfallsituationen im Pfälzerwald nach. Ohne großartige Einweisung ging es am Samstagvormittag in einer zweier und einer dreier Gruppe zu den ersten Verletzten, die es nun galt fachgerecht zu versorgen. Je ein Beobachter machte sich während des Vorgangs Notizen und besprach die Maßnahmen in einer Retroperspektive.

Von 2.-3. Mai ging es mit einer Gruppe von fünf Jugendlichen und zwei Betreuern des Alpenverein Worms zum Slackline Festival nach Rüsselsheim. Jedes Jahr verwandelt sich dort das Waldschwimmbad in ein Paradies für Slackliner. Die Trendsportart „Slacklining“, die an das Drahtseillaufen erinnert, entstand in den 1960er Jahren in den USA, als Kletterer aus Langeweile anfingen auf Absperrketten und -tauen von Parkplätzen zu balancieren. Die Absperrketten wurden zu Spanngurten und die Spanngurte zu Slacklines. Zwischen den Kiefern am Seeufer sind unzählige dieser Slacklines gespannt -- stramme, lockere, kurze, lange, breite, schmale. Ziel ist es von einer auf die andere Seite zu balancieren. Für die besonders Mutigen stand zusätzlich eine Highline in luftigen vier Meter Höhe und eine Waterline zur Verfügung.

Leitung: Felix Sell

Höhepunkt der Kinder- und Jugendwanderungen war auch dieses Jahr wieder die Nikolauswanderung am 7.12.2014. Treffpunkt war der Wanderparkplatz an der Kaltenbrunner Hütte in Neustadt an der Weinstraße. Zahlreiche Familien waren mit Kind und Hund an die Kaltenbrunner Hütte gekommen. Von dort aus führte ein schmaler Waldweg mit kurzem steilem Aufstieg auf eine kleine Lichtung mit Wetterschutzhütte. Dort wurden anschließend die Familien vom Nikolausteam begrüßt. Kaum oben angekommen, ging es auch schon wieder an den 20-minütigen Abstieg, entlang eines alten Römerwalls zum Naturfreundehaus Heidenbrunnertal. Dort erwartete uns schon das Bewirtungstrio der Hütte. Hunger und Durst konnten aber rasch gestillt werden. Die Kinder konnten in einer Ecke Weihnachtsbaumschmuck bastlen oder Bilder ausmalen.

Ostern on the Rocks

Bei den mittlerweile routinierten Jugendgruppenfahrten des DAV Worms gab es in diesen Osterferien eine Neuheit. Zum ersten Mal wurde die Fahrt speziell für Jüngere angeboten. Das bunt durchmischte Teilnehmerfeld hatte eine Altersspanne von 11 bis 17 Jahren, als Betreuer fuhren Jens Hansen und Sophie Einsiedel mit.

In der Zielregion, den Südvogesen in Frankreich, wohnte unsere neunköpfige Gruppe auf einem verlassenen Zeltplatz in dem kleinen Ort Mittlach, der direkt in der Natur, an einem Gebirgsbach gelegen ist.

Wir sind Höhlenmenschen

Bei unserer dritten Jugendgruppenfahrt in diesem Jahr vom 07.-11.10.2013 war unser Ziel der kleine Ort Morschreuth in der Fränkischen Schweiz. Die Fränkische Schweiz ist vor allem bei Kletterern sehr beliebt wegen der enormen Auswahl an Kletterfelsen und ist wahrscheinlich das bekannteste Klettergebiet in Deutschland. Mit der Hoffnung auf gutes Oktoberwetter machten wir uns montagmorgens in Worms auf den Weg um fünf Tage zu campen und zu klettern.

In Morschreuth angekommen schlugen wir sofort unser "Base Camp" auf - bei herrlichem Sonnenschein auf einem nahezu verlassenen Campingplatz.