Berichte

Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran vom 16. bis 22. August 2017

Vierzehn bergsportbegeisterte Sektionsmitglieder waren unter der Führung von Gerhard Muth zu diesem Abenteuer gestartet.

110 Jahre Wormser Hütte (Hüttenfahrt vom 27. - 31. Juli 2017)

Am 29. Juli 1907 wurde nach knapp zweijähriger Bauzeit die hoch über Schruns auf dem Sennigrat gelegene Wormser Hütte feierlich eingeweiht. In diesem Jahr jährte sich dieses Ereignis zum 110-ten Mal. Für die Sektion Worms war dies Anlass, auf die lange und ereignisreiche Hüttengeschichte zurückzublicken und das Jubiläum gemeinsam mit vielen Gästen bei der Hütte zu feiern.

Im Rahmen der traditionellen jährlichen Sektionsfahrt waren mehr als 70 Sektionsmitglieder und Freunde der Hütte zu einem mehrtägigen Besuch nach Schruns gereist. An den beiden Tagen vor dem Hüttenjubiläum wurden verschiedene Bergwanderungen in der Hüttenumgebung unternommen: über Herz- und Schwarzsee hinunter zur Innerkapell-Alpe und über die Vorderkapell-Alpe wieder hinauf zur Wormser Hütte. Oder die anspruchsvollere Runde über Kreuzjochsattel, hinab ins Grasjoch, weiter über Zamang-Alpe, hinauf zur Zamangspitze und über Kreuzjochsattel zurück zum Startpunkt Hütte. Wer richtig gefordert sein wollte, entschied sich für die mehrstündige Rundwanderung um den Scheimersch: zunächst hinauf zum Kreuzjochsattel, dann ins Grasjoch absteigend und weiter zur unbewirtschafteten Alpgues-Alpe, nun vorbei an den Alpgues-Seen wieder hinauf zum Roßberg und über das Wormser Törl auf dem Wormser Höhenweg stetig ansteigend zurück zur Wormser Hütte. Bei fast allen Wanderungen blieben uns die erhofften Fernsichten auf die umgebenden Gebirgsketten nahezu verwehrt. Die instabile Wetterlage bescherte uns tiefhängende Wolken, die nur zeitweise und dann auch nur kurz aufrissen, um den Blick freizugeben.

Vier erlebnisreiche Tage auf den schönsten Etappen vom 15. bis 19. Juni.

Die vier schönsten und anspruchsvollsten Etappen des Moselsteigs suchte Wanderleiter Willibert Acker vom DAV-Worms aus. Nachdem wir schon 2014 bei einer Mehrtagestour in den Hochvogesen am Col de Bussang an der Mosel-Quelle standen, machten sich an Fronleichnam zwölf Mitglieder der Sektion Worms in Zell auf den Weg.

Als "la Moselle" entspringt die Mosel in den ostfranzösischen Vogesen am Col de Bussang auf 735 Meter Höhe. Auf ihrem Weg bis zum Rhein wird die Mosel von vielen Nebenflüssen gespeist. Dazu gehören Moselotte, Sauer, Saar, Ruder und Dhron. Ab Thionville ist sie für große Schiffe befahrbar. Der durchgängige Wasserverkehr musste an manchen Stellen durch Stau- und Hebewerke möglich gemacht werden. Nach 278 Kilometern durch Frankreich trifft die Mosel im Dreiländereck auf Luxemburg und Deutschland. Zwischen diesen beiden Ländern bildet sie für 36 Kilometer die natürliche Grenze. Trier ist die erste wichtige Station auf deutschem Boden. Ab hier trennt die Mosel Eifel und Hunsrück voneinander, bis sie nach 544 km bei Koblenz in den Rhein mündet. Von der Quelle bis zur Mündung überwindet die Mosel einen Höhenunterschied von fast 700 Metern.

Schottland-Rundreise vom 01. bis 10. September 2016

Eine 27-köpfige Gruppe des Deutschen Alpenvereins, Sektion Worms, um Reiseorganisator Bernhard Stein weilte Anfang September für zehn Tage auf einer erlebnisreichen Wanderrundreise durch Schottland.

"Eine alpine Bergwanderung in den Allgäuer Alpen vom 21. – 25. August 2016

Am Sonntagmorgen starteten bei schönem Wetter 14 Bergwanderer nach Oberstdorf, um die Allgäuer Alpen zu erobern. Die Anfahrt wurde teilweise per Zug und teilweise per Auto zurückgelegt. Zur Mittagszeit waren alle angekommen und es ging mit dem Bus weiter ins Stillachtal zur Talstation der Fellhornbahn (920 m).